Wer als Designer im Bereich „Social Media“ tätig ist, sollte beim Design der Postings den Unterschied zu klassischer Werbeschaltung im Hinterkopf behalten. User auf diesen Plattformen nutzen diese, um einen sozialen Austausch zu pflegen, sich Inspiration zu holen und diese mit ihren Freunden zu teilen. Sie agieren kommunikativ, aufgeweckt und schneller als bei klassischer Werbung, ähnlich wie in einem gut besuchten Café zur Mittagszeit. Neben einer guten Marketing Strategie, die eine gewisse Neugier erweckt, ist es dabei wichtig, die Gestaltung zwischen den Kanälen nahtlos zu führen. Diese reduziert sich nicht nur auf ein schönes Posting, man muss die Kanäle als ein Ganzes betrachten und abhängig voneinander bespielen. User auf Twitter erwarten eine andere Gestaltung des Bildes und Textes als User auf Instagram.

Ein Beispiel: Der Einleitungstext am Anfang des Instagram-Profils muss den Besucher auf einen Blick erkennen lassen, was ihn auf dieser Seite erwartet. Für ein Möbelhaus wären Gestaltungsideen für daheim ein toller Content für User. Als Einleitungstext wäre dann passend: „Auf dieser Seite erwartet Dich jeden Mittwoch und Freitag eine neue Designidee für dein Zuhause.“

Man erkennt also, ein schönes Design ist bei weitem nicht alles.
Ich empfehle daher, über den Tellerrand hinaus zu gestalten und bereits vor dem Design an einer Markenbotschaft zu arbeiten, die in Folge auch bei der richtigen Zielgruppe ankommen soll. Welche das ist und was man dabei beachten sollte, erfahren Sie in meinem nächsten Blogbeitrag: „Die richtige Zielgruppe erkennen, analysieren und unterhalten.“

 

22.08.2019
Marlies Espejo
Head of Design